Geeinte Ärzteschaft

Sondernummer P+P 4/19: Medien zeichnen gerne das Bild einer gespaltenen Ärzteschaft. Ist aber das Wohl des Patienten gefährdet, das Vertrauensverhältnis Arzt-Patient belastet oder steht die Qualität des Gesundheitswesens auf dem Spiel, sind sich Ärztinnen und Ärzte einig. So geschehen auch für die  Sondernummer 4/29 von Politik+Patient.

Medien zeichnen gerne das Bild einer gespaltenen Ärzteschaft. Über Kontroversen bei der Tarifrevision oder über Zwist zwischen Grundversorgern und Spezialisten wird umfangreich berichtet. Um Schlagzeilen zu produzieren, wird eine Zerrissenheit herbeigeschrieben, die der Realität kaum gerecht wird. Ärztinnen und Ärzte haben nicht nur Partikularinteressen im Blick.

Ist das Wohl des Patienten gefährdet, das Vertrauensverhältnis Arzt-Patient belastet oder steht die Qualität des Gesundheitswesens auf dem Spiel, schliessen Ärztinnen und Ärzte rasch die Reihen. Sie raufen sich zusammen und warnen gemeinsam vor den Folgen politischer Einflussnahme.

Dies beabsichtigt auch die vorliegende Sonderausgabe von Politik+Patient. Im Frühling dieses Jahres haben die Spitzen der sprachregionalen Dachverbände der Ärzteschaft zusammengefunden: der Verband Deutschschweizer Ärztegesellschaften VEDAG, die Société Médicale de la Suisse Romande SMSR und der Ordine dei Medici del Canton Ticino OMCT.

Gemeinsam haben die drei Teilverbände aktuelle Reformideen unter die Lupe genommen und Fehlanreize sowie Vorzüge unseres Systems identifiziert. Auch wurde eine landesweite Umfrage unter Kandidierenden für den National- und Ständerat durchgeführt. Alle Erkenntnisse wurden in der vorliegenden Sondernummer zusammengetragen. Sie soll den jüngst gewählten Parlamentariern als Leitfaden für eine wirkungsvolle Reformagenda dienen.

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